Augendiagnose & Auffrischungskurse

image022An den Augen kann der geschulte Diagnostiker schon jahrelang bestehende Einschränkungen oder Überlastungen von Organfunktionen sehen, auch wenn der Körper sie noch so kompensiert, dass herkömmliche Untersuchungen Normalbefunde zeigen. Dysbiosen des Verdauungstraktes, Übersäuerung des Gewebes, Lymphbelastungen und somit Belastungen des Immunsystems, die irgendwann zur Allergie führen, sind ganz klar zu erkennen.

Alle Organe sondern unterschiedliche Stoffwechselendprodukte ab. Bei Mehrarbeit gelangen auch mehr davon ins Blut, bei eingeschränkter Leistung gelangen zu wenig ins Blut. Das Blut fließt ununterbrochen durch den gesamten Organismus, auch durch die Augen. Sind zu viel Stoffwechselendprodukte im Blut, lagern sich diese an verschiedenen Stellen im Auge ab. Wie bei einer Art Reflexzonendiagnostik können nun Rückschlüsse an Hand der Farben und der Lokalisation auf die einzelnen Organe, Organsysteme und Bezüge untereinander geschlossen werden. Das Auge wird in verschiedene Zonen eingeteilt.

Auch ständige Adrenalinausschüttungen oder dauerhafte psychische Belastungen lassen Stoffwechselprodukte entstehen. Auch Darmmykosen sondern Toxine ab.
HERDE, früher durchgemachte Krankheiten die aber noch latent Toxine streuen sind erkennbar.
Am Auge ist so vieles erkennbar, wenn man weiß wo man hinschauen muss.
Das Grundlegendste jedoch ist die Konstitution, das eigene Naturell.

  • DISPOSITION : Neigung an einer bestimmten Krankheit zu erkranken.
  • DIATHESE : Neigung an einem bestimmten Organ/system zu erkranken.
  • KONSTITUTION : Summe aller erblich bedingten Eigenschaften.

In der Augendiagnose werden die Konstitutionstypen nach Dr. Aschner, einem Wiener Arzt, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Humoraltherapie wieder publik machte, eingeteilt.
Im Fordergrund der Einteilung stehen hier die Farben von Haut, Haar und Auge.
Beachtet der Mensch sein eigenes, individuelles Naturell, muss er nicht krank werden.

Lymphatische Konstitution

Helles Haar, helle Haut, blaue Augen.

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Die Schwachstelle ist das Gewebe.

Dieser Konstitutionstyp muss drauf achten, dass seine Nieren gut ausscheiden. Das fängt schon mit der richtigen Trinkmenge an.

Da über die Haut, über die Atmung und mit dem Stuhl ca 0,5 l Flüssigkeit in Ruhe ausgeschieden werden und die Nieren ca 0,9 -1 l Flüssigkeit benötigen um ihre Ausscheidungsfunktion leisten zu können, ist es nachvollziehbar das bei weniger als 1,5 l Trinkmenge täglich v.a. wenn die Trinkmenge ständig unter 1,5 l liegt, die Nieren das Blut nicht ausreichend filtern kann und ausscheidungspflichtige Stoffwechselendprodukte und Toxine im Blut verbleiben.

Wir haben 5 – 6 Liter Blut, ungefähr 8 % des Körpergewichtes.
Durch die Nieren gelangen in 24 Stunden 1500 Liter Blut.
Das Blut versucht die verbliebenen Schlacken „loszuwerden“.
Es gibt sie ins Gewebe ab oder versucht sie über die Haut auszuscheiden.


Die Gewebsflüssigkeit ist Lymphe. Lymphe ist Immunsystem.

image006Daher resultieren beim „Blauauge“ immer wieder kehrende Infekte, Infektanfälligkeit v.a. der Schleimhäute des Atemtraktes. Aber auch Immundefizite mit Eiterbildung z.B. Furunkel, Karbunkel. Auch Allergien sind ein Zeichen für Immunbelastung.

Und nicht zu vergessen: Wirbelsäule und Gelenke! Ob Knorpel der Gelenke oder die Bandscheiben, welche ja auch aus Knorpel bestehen,

der Knorpel ist das einzige Gewebe welches keine eigene Blutversorgung hat und sich deshalb über Diffusion aus dem umliegenden Gewebe ernährt. Ist diese Toxinbelastet ist bald auch der Knorpel Toxinbelastet. Er wird sich entzünden = ARTHRITIS. Jede Entzündung heilt narbig ab. Narbengewebe ist fehlendes Funktionsgewebe. Jetzt heißt die Diagnose ARTHROSE.


Die Haut wird, wie schon erwähnt, ebenfalls belastet. Sie scheidet ähnliche Stoffe wie die Nieren aus, nur in viel geringerer Menge.image008

Folge dieser Belastungen sind Hauterscheinungen wie Ekzeme, chronische oder immer wiederkehrende Hauterkrankungen, Rötungen und Juckreiz

Zusammenfassend muss also der Mensch mit lymphatischer Konstitution darauf achten, dass Nieren und Haut richtig ausscheiden und das Lymphgefäßsystemgut funktioniert.

So wird sein Gewebe nicht belastet und jetzt bleibt der Mensch gesund.
Generell nur ein Lymphmittel bei lymphatischer Konstitution zu geben reicht oft nicht aus.


image010Beim „Blauauge“ gibt es zur Konstitution noch 5 Diathesen und 1 Mischform, das graue Auge.

Hämatogene Konstitution
Das sind Menschen mit braunen Haaren, dunklem Teint und braunem Augen.
Das „Braunauge“ neigt zur Blutbelastung im Sinne von zu dickem Blut.

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Das Blut hat neben seiner Hauptfunktion Sauerstoff und Nährstofftransport in die Zelle noch andere vielfältige Funktionen. Der Abtransport von Stoffwechselendprodukten zu den Ausscheidungsorganen, die Regulierung der Wärme auf 37° C im Körperinneren (Kerntemperatur) und die Regulierung des Säure-Basenhaushaltes welcher bei auch nur geringer Verschiebung eine Einschränkung von Enzym und Syntheseleistungen u.a. nach sich zieht sind Beispiele dafür.

Ist das Blut belastet, wird es „zu dick“ führt dies zu einer Einschränkung der Funktionen. Dies bekommt der gesamte Körper zu spüren. Mangelversorgung der Zellen und somit der Organe mit Sauerstoff und Nährstoffe sind die Folge. Oft kalte Hände und Füße sind Zeichen dafür, dass die nicht ausreichende Wärme die im Zellstoffwechsel entsteht zentralisiert wird. Stasen und Stagnationen führen zu Varizen Hochdruck, Kopfschmerz und Migräne.


Gründe eine Blutbelastung welche das Blut verdickt sind zu reichliche Nahrungsaufnahme und oder ein Mangel an Verdauungssäften.image014

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Dyskrasie ist ein Wort aus der Humoraltherapie, der Säftelehre, und bedeutet „schlechte Säfte“. Gemeint sind die Verdauungssäfte, Blut und Lymphe. Die Lymphe wird hierbei hauptsächlich mit Fett belastet.

„Grünaugen“ müssen deshalb besonders auf ein Normalgewicht achten und sollten meist auch ihre Verdauungssäfte anregen. Zumindest sollten sie zu reichlichen oder zu spät eingenommenen Mahlzeiten etwas Säfte anregendes einnehmen, wie z.B. ein Artischockenpräparat.

Neben den grün aussehenden Augen haben diese Menschen zu ihren dunklen bis schwarzen Haar eine hellere, oft unreine Haut.

Eine besondere Rolle spielt bei der hämatogenen Konstitution auch die Leber. Da auch sie maßgeblich an Verdauung und Stoffwechsel beteiligt ist, besteht auch hier u.a. die Neigung zu „dickem Blut“, wenn sie in ihrer Funktion eingeschränkt ist.

Neben der Produktion der Fette emulgierenden Galle, welche in der Gallenblase eingedickt und dadurch hoch konzentriert wird, muss die Leber auch entstehende Endprodukte, Toxine, chemisch umwandeln und dadurch ausscheidungsfähig machen. Körpereigene Toxine sind z.B. Stickstoff der im Eiweißstoffwechsel entsteht. Die Leber wandelt ihn in Harnstoff um, gibt diesen in das Blut ab. So gelangt er in die Nieren und später in den Harn. Die Leber synthetisiert auf Bedarf Eiweiße. Muskel- und Bindegewebe, Knorpel, Enzyme, Hormone, der rote Blutfarbstoff bestehen aus Eiweiß. Eiweiß ist das Grundgerüst jeder Zelle. Im Blut zirkulieren ca 200 Gramm gelöste Eiweiße als Transport- und Trägereiweiß, als Antikörper, als Gerinnungsfaktoren oder mit der Funktion des onkotischen Druckes, des Eiweißbindungsdruckes. Alle von der Leber synthetisiert. Auch im Kohlenhydrat und Fettstoffwechsel hat die Leber Funktionen. Sie speichert Glukose und wandelt Fette um. Die dabei frei werdenden Säuren wandelt die Leber in Keton um, dies scheiden die Nieren aus.


Deshalb müssen „Braunaugen“ mindestens 2 x im Jahr, im Frühjahr und im Herbst eine Leberpflege, im Sinne von Kur, image018durchführen. Siehe auch: www.leberfit.net
Die dyskrastische Diathese hat neigt zu Problemen mit der Galleblase.
Gallensteinleiden und Fettunverträglichkeit bestehen oft.

Eine weitere Blutbelastung bei der hämatogenen Konstitution ist die Neigung zur Einlagerung von Schwermetallen. Dieses Wissen ist besonders wichtig bei therapieresistenten Patienten. Hier sind z.B. Amalganausleitungen angezeigt.

Zusammenfassend sollten Menschen mit hämatogener Konstitution auf ihre Ernährung und Verdauungssäfte, auf die mögliche Folge der Autointoxikation und auf mögliche Schwermetallbelastungen achten!

Eine weitere Untergruppe des hämotogenen Typs muss neben der Blutbelastung besonders auf den Mineralstoffwechsel, hauptsächlich auf eine ausreichende Menge von Calcium und Magnesium achten.

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Folgen eines Mangels sind Spasmen der Muskulatur. Muskulatur befindet sich in jedem Organ und in jedem Gefäß.

Besonders anfällig ist das Gehirn. Krämpfe der Hirnarterien und die daraus resultierende Sauerstoffunterversorgung äußern sich in Kopfschmerz bis hin zur Migräne, Ohrensausen, Tinnitus , Schwindel, Konzentrationsmangel , geistiger Erschöpftheit und depressiver Verstimmtheit. Oft sind auch Bluthochdruck und Verkrampfungen von Magen – Darm zu beobachten.

ALLEIN DAS WISSEN UM DIE EIGENE KONSTITUTION IST EIN GROSSER BETRAG ZUR GESUNDERHALTUNG !!!


Ausbildung Augendiagnose für Therapeuten
(Nur 6 Teilnehmer !)

Kursinhalte
theoretischer und praktischer Unterricht in der Lehrpraxis

Wir arbeiten mit Patienten

  • Das Auge, ein Spiegel unseres Organismus
  • Einführung
  • Grundlagen
  • Fotoauswertungen
  • Praktisches Arbeiten
  • Therapieansätze
  • Literaturempfehlungen

In den ersten beiden Tagen erlernen Sie systematisch die Grundlagen der
Augendiagnose. Wir erarbeiten ein Schema über Vorgehensweise,
Diagnosestellung und schaffen Zusammenhänge zur Therapie.

Am dritten Tag kommen Ihre ersten Patienten und Sie können Ihr
Erlerntes anwenden und vertiefen.

Nach diesem Grundkurs sind Sie in der Lage die Augendiagnose
anzuwenden, auch noch ohne Mikroskop. Über unsere Schule erhalten
Sie die Möglichkeit kostenlos an Fortbildungen teilzunehmen. Dadurch
wird Ihr Wissen immer wieder aufgefrischt und Sie erlernen auch „Feinheiten“
der Augendiagnose.

Danach empfehlen wir die regelmäßige Teilnahme am Arbeitskreis Augendiagnose

Sonderseminar Augenschau für Berater und Interessierte
Anlage, Neigungen und Belastungen erkennen.

Seminarinhalt:

  • OrganbezogeneVeranlagungen und Neigungen
  • Belastungender Organe und Organsysteme
  • Schwächezeichen

An diesem Tag erlernen Sie vererbte Veranlagungen, Neigungen zu Organeinschränkungen und Schwächezeichen über das Auge zu erkennen.

Sie erhalten ein Skript und Fachliteratur.

Dieses Seminar ist effektiv und praxisorientiert. Wir empfehlen diese Sonderseminar für: Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Ernährungsberater, Gesundheitsberater.

Sonderseminar Antlitzschau für Berater und Interessierte
Anlage, Neigungen und Belastungen erkennen.

Seminarinhalt

  • OrganbezogeneVeranlagungen und Neigungen
  • Naturelle
  • Belastungender Organe und Organsysteme
  • Schwächezeichen

An diesem Tag erlernen Sie vererbte Veranlagungen, Naturelle, Neigungen und Schwächezeichen über Körperbau, Form, Farbe, Falten zu erkennen.

Dieses Seminar ist effektiv und praxisorientiert. Wir empfehlen diese Sonderseminar für: Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Ernährungsberater, Gesundheitsberater.


Termine: November

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